16 Millionen Förderung für KMU auf dem Weg zur Innovationsspitze!

Vier neue European Digital Innovation Hubs für Österreich

 

Kein Förderantrag, kein Warten, kein administrativer Aufwand, dafür maßgeschneidertes Engineering, experimentelle Untersuchungen und Beratung auf Knopfdruck – das und viele weitere Services bieten die vier in Österreich genehmigten European Digital Innovation Hubs (EDIH) für kleine und mittelständische Unternehmen sowie den öffentlichen Bereich. Das Ziel der in Summe mit 16 Millionen dotierten EDIHs in Österreich: die digitale Transformation von KMU zu begleiten und voranzutreiben.

Der EDIH “Applied-CPS” ist einer davon und bietet unter der Leitung von VIRTUAL VEHICLE ab Herbst 2022 über 230 maßgeschneiderte Dienstleistungen und Services für den Zugang zu cyber-physischen Systemen (CPS) für Unternehmen an. Insbesondere KMU können diese Leistungen unkompliziert und großteils zur Gänze gefördert nutzen.
Die angebotenen Unterstützungsleistungen fokussieren auf wesentliche technologische Themenfelder im Kontext von cyber-physischen Systemen:

  • Sensoren und eingebettete Systeme
  • Smart System  Integration
  • Digitale Zwillinge und Datenverwertung
  • Blockchain und Distributed-Ledger-Technologie
Technologie der Zukunft

Cyber-Physische Systeme erweitern physikalische Teilesysteme durch einen massiven Anteil an Software- und Informationstechnologie im Cyberspace (Cloud). Sie gewährleisten dadurch unter anderem Vernetzung, 24/7 Verfügbarkeit, Resilienz, etc. – und ermöglichen das Handhaben von komplexen Systemen und Infrastrukturen. Für die Industrie 4.0 spielen cyber-physische Systeme daher eine zentrale Rolle.
Die technologische Bandbreite und die Komplexität bei der Entwicklung und Integration dieser Systeme ist jedoch immens. Sie stellt daher eine erhebliche Barriere für Start-ups, kleine und mittelgroße Unternehmen dar, wenn es um die Schaffung und Nutzung von CPS geht.

Österreichische Technologieführer als Anlaufstelle
Der neue EDIH „Applied-CPS“ soll diese Situation als zentrale Anlaufstelle für interessierte KMU auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene erheblich verbessern. Dafür hat sich ein breit aufgestelltes Konsortium österreichischer Technology-Leader zusammengefunden.
Entsprechend den vielfältigen Potenzialen von CPS wurde speziell in der Bauindustrie, Produktion und Mobilität ein erheblicher Bedarf an den Themen Sensoren und eingebettete Systeme, sowie System-Integration identifiziert. Darüber hinaus werden Datennutzung und Blockchain-Technologien als die großen Treiber für die Digitalisierung angesehen. Dieser spezifische Fokus wird durch die heterogene Zusammenstellung des Konsortiums untermauert. Die Partner des von VIRTUAL VEHICLE angeführten Konsortiums des EDIH „Applied-CPS“ sind:

Im Handumdrehen zur digitalen Produktneuheit

In drei simplen Schritten können sich die Unternehmen für neue Technologien zukunftsfit machen:

  1. Einstiegsgespräch“: niederschwelliges Abklären der grundsätzlichen Herausforderung
  2. Potentialanalyse“: Analyse von Unterstützungsmöglichkeiten und Lösungsansätzen
  3. Umsetzung“: Durchführung der zugeschnittenen Maßnahmen.

Der EDIH „Applied-CPS“ mit seinem Fokus auf cyber-physische System setzt damit dort an, wo erst kürzlich vom österreichischen Forschungsrat eine große Lücke in Österreich identifiziert wurde. Demnach besteht die Gefahr, dass Österreich bis 2030 in den Bereichen Digitalisierung und Gründungen nicht zu den führenden Innovationsländern Europas aufschließen kann. Dem wird der EDIH „Applied-CPS“ entgegenwirken.
Fit für die Zukunft, bereit für neue technologische Herausforderungen – mit dem „Applied-CPS“ steht österreichischen KMU eine starke Partnergemeinschaft auf dem Weg zur Innovationsspitze zur Seite! Los geht es ab Herbst 2022 – Services werden entsprechend gegen Ende des Jahres breit kommuniziert und angeboten.

Acknowledgement
Die Fördermittel für EDIHs, die zur Gänze den KMU und der öffentlichen Verwaltung zugute-kommen, stammen zu 50 Prozent aus nationaler Finanzierung durch das Wirtschaftsministe-rium und zu 50 Prozent aus dem Digital Europe Programm der Europäischen Kommission. Die Abwicklung der nationalen Fördergelder erfolgt durch die FFG.

Kontakt & Information:
Virtual Vehicle Research GmbH
Dr. Martin Benedikt
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